Wahrheit 20 – Ich bin

 

 

Ich denke, also bin ich.

(Autor: René Descartes 1596 – 1650)

 

Der französische Philosoph, der den Ausspruch: „Ich denke, also bin ich.“ damals auf Latein prägte, soll der Ausgangspunkt meines heutigen Blogbeitrages sein, der sich mit der Feststellung und Kraft der beiden Worte: „Ich bin!“ beschäftigt.

Descartes zweifelte an Allem in seinem Lebensumfeld, sogar an seiner eigenen Erkenntnisfähigkeit und kam schließlich zu dem Ergebnis: „Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“ (Quelle: Wikipedia)

 

Was bedeutet das nun für uns?

Unser Selbst kann von uns nicht angezweifelt werden. Ich bin – Du bist – Wir sind! Wir existieren und unser Denken beweist es. Diese zwei kleinen Worte gehören damit zu den stärksten Aussagen unseres Seins.

Wenn wir das Wort „sein“ nun als Verb (= Zeit- oder Tun-Wort) betrachten und es dann konjugieren (= verschiedene Formen eines Verbs bilden), wird der Zusammenhang zwischen Descartes Aussage und unserem Sein mehr als deutlich:

Ich bin
Du bist
Er, Sie, Es ist
Wir sind
Ihr seid
Sie sind

Unsere Sprache ist hier vollkommen eindeutig. Findest Du nicht auch?

 

Wie kannst Du diese machtvollen Worte für Dein Sein – Dein Leben – sinnvoll nutzen?

Wir können die Energie und Überzeugungskraft dieser Worte für Affirmationen zur Verbesserung unseres Lebensalltags, unseres Wohlbefinden und unserer Zufriedenheit einsetzen.

Unter Affirmationen versteht man bewusst ausgedrückte Haltungen, die uns Menschen aus uns selbst heraus positiv beeinflussen können. Mit ihnen kann man seine Selbstheilungskräfte, seinen Erkenntnisstand – und noch Vieles mehr – aktivieren oder verstärken.

Deine Wortwahl und Deine eigenen Zweifel sind dabei entscheidend.

Wörter, wie „immer“ haben ebenfalls viel Macht und wir sollten genauer darüber nachdenken, wofür wir sie einsetzen. Denn machtvolle Wörter manifestieren sich am schnellsten in unserem Sein, egal, ob wir sie positiv oder negativ einsetzen.

Zum Beispiel:

Immer, wenn ich Schokolade esse, nehme ich 1 kg zu.“

„Ich verstehe immer mehr die Zusammenhänge in der Mathematik, sodass ich in meinen Klausuren immer bessere Ergebnisse erziele.“

Beide Affirmationen sind für uns glaubhaft umsetzbar und werden sich in unserem Sein manifestieren. Allerdings werden wir nur mit einer von ihnen zufrieden und glücklich werden.

Deshalb sollten wir nur positiv formulierte Affirmationen verwenden. Wir sollten außerdem die Aussage unserer Affirmation nicht nur so „dahinsagen“, sondern sie uns wirklich für unsere zukünftiges Leben wünschen. Dann aktiviert unser Unterbewusstsein – ein wichtiger Teil unseres Selbst – all seine Kraft und Energie, um unserem Denken zu entsprechen. Langsam und fast unmerklich verändert sich anschließend unser Leben.

Um bei dem obigen Beispielen zu bleiben, ändern sich vielleicht Deine Essgewohnheiten oder Deine Konzentration erhöht sich. Wie auch immer, es passiert nicht abrupt. Darum sei geduldig und lass Dich überraschen.

Zum Schluss meines Beitrages noch eine kraftvolle Affirmation für Dich:

Ich bin ganz, vollkommen, stark, machtvoll, freudvoll, liebevoll, harmonisch, glücklich und dankbar, dass ich in Wohlstand leben darf!

(frei nach einer Affirmation von Charles Haanel)

Warum Affirmationen diese Wirkung haben können, erfährst Du auf dieser Themenseite:

Gedanken-und-ihre-Macht

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*