Wahrheit 45 – Sicht verändern


Wenn Du Deine Sicht auf die Dinge veränderst,
verändern sich die Dinge, die Du siehst.

(Autor: Wayne Dyer)


Was meine ich damit?

Wir alle stoßen im Laufe unseres Lebens häufig auf Dinge, Eigenschaften, Situationen, die uns nicht gefallen. Aber die Wenigsten von uns hinterfragen deren Erscheinen.

Zum Beispiel gibt es viele Kleinigkeiten, die uns an unseren Partnern, Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern stören. Wir erwarten, das diese Personen es doch besser wissen, uns verstehen oder uns gar unterstützen müssten.

Wenn sie es nicht tun, sind wir enttäuscht oder frustriert, vielleicht sogar wütend, je nachdem, wie wichtig uns das Thema gerade ist.

Ein anderes Beispiel sind unsere Krankheiten. Bei kleinen Erkältungen, Kopf- und Halsschmerzen scheint es nicht relevant zu sein, die Symptome nach ihren Ursachen zu hinterfragen. Und kaum ein Arzt tut das gemeinsam mit uns auch.

Doch spätestens bei Schlaganfall, Herzinfarkt und Krebs oder schmerzhaften Dingen, wie Bandscheibenvorfällen und Unfällen sollte keine Möglichkeit ausgelassen werden, um den eigenen Heilungsprozess in Gang zu setzen bzw. zu unterstützen.

Doch wie viele Ärzte kennst Du, die sich intensiv mit Deiner Person auseinander setzen, um Dir in diesen schwerwiegenden Fällen durch Hinterfragen die Augen zu öffnen – Dir eine veränderte Sicht überhaupt erst zu ermöglichen?

Es liegt also an Dir, Dir selbst beizustehen und alles, was nötig ist zu tun, um Dein Leben und Deine Gesundheit zu verbessern.


Sicht verändern – aber wie?

Kommen wir zu unserem ersten Beispiel zurück: Den Menschen in unserem Umfeld.

Alles, was uns an anderen Personen stört, ist Teil unseres Selbst. Es ist so, als ob uns alle einen Spiegel vorhalten und sagen: „Schau genau hin, so bist Du in Deinem Innern auch. Du willst es nur nicht wahrhaben.“

Uns gefällt in den meisten Fällen nicht, was wir da sehen. Und weil es uns nicht gefällt, wehren wir uns natürlich innerlich dagegen, diese Seiten an uns selbst zu akzeptieren und zu leben. „Weil man das nicht macht“ oder „nicht so egoistisch sein kann“.

Um so häufiger werden wir genau damit konfrontiert. Im besten Falle, bis wir etwas gelernt haben. Im schlechtesten nutzt unser Selbst eine andere Ebene, um uns darauf aufmerksam zu machen: Unseren Körper oder unseren Geist.

Und so zeigen uns Krankheiten, Unfälle etc., das wir unsere Sicht auf uns selbst verändern müssen. Womit wir beim zweiten Beispiel angelangt sind.

Wir sollten lernen zu akzeptieren, das wir genau wie andere egoistisch, aggressiv, stur und wütend sein können. Das uns hin und wieder eben nicht „das Elend anderer interessiert“ und uns geliebte Menschen total nerven können.

Diese Gefühle sollten wir zu- und aus uns heraus-lassen. Tun wir das gleich dort, wo dieses miese Gefühl entsteht, wird die Dosis unserer Wut oder unseres Frust dazu passend sein.

Schlucken wir den ganzen Unmut jahrelang hinunter, wird entweder irgendwann unser „Fass voll sein“, dass wir förmlich explodieren. Und zwar über Gebühr, was zur Folge haben kann, dass wir einen Teil unseres Umfeldes verprellen oder verlieren. Oder aber,
wir werden krank.

Den Verlust einiger Menschen können wir sicher verschmerzen. Doch bestimmte Menschen sollen auch weiterhin zu unserem Umfeld gehören. Und krank werden, will – glaube ich – niemand.

Du siehst, Deine Persönlichkeit, Dein Umfeld und Deine Krankheiten hängen stärker zusammen, als Du vielleicht vermutet hast.

Mit diesem Wissen hast Du die Chance, Deine Sicht auf Dich selbst Schritt für Schritt so zu verändern, dass Du dadurch Dein Leben glücklicher, erfüllter, fröhlicher sowie in Gesundheit und Liebe gestalten kannst.

Wenn Dir das gelingt, verändern sich auch die Dinge, die Du siehst. Du nimmst mehr Positives, Schönes, Vollkommenes und Freundliches wahr. Was wiederum gut für Deine Seele und Deinen Gemütszustand ist.

Also dann: packen wir es an!

Hier findest Du Unterstützung für das grundsätzliche Verändern Deines Denkens:

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