Wahrheit 34 – Respekt


Es gibt drei Dinge im Leben, die wir nicht verlieren sollten:
den Respekt, die Hoffnung und die Ehrlichkeit.

(Autor: debeste.de)

In meinem letzten Beitrag ging es darum, unsere Kinder stark für ihr eigenes Leben zu machen. Ich hatte Dir dazu Tipps aus meiner eigenen Erfahrung gegeben. Eine Sache hatte ich bewusst noch nicht erwähnt: den gegenseitigen Respekt.

Dieses Thema ist zu wichtig, als dass es so nebenbei mit Erwähnung findet. Deshalb möchte ich mich heute ausschließlich damit beschäftigen.


Wer Respekt erwartet, muss auch bereit sein Respekt zu geben!

Mal ehrlich, wie oft regen sich Teile der Erwachsenengeneration über die Kinder bzw. Jugend „von Heute“ und deren Verhalten, Musik, Mode und dem fehlenden Respekt für das Alter auf?

Respekt muss man sich verdienen. Zum einen, indem man den Kindern und Jugendlichen selbst Respekt entgegenbringt. Zum anderen durch eigenes respektvolles Handeln.

Die Nachfolgegeneration lernt von uns, von unserem Umgang miteinander und von unserer Erziehung ihnen gegenüber. Wir sollten also ein Vorbild sein: Versprechen halten, Unterstützung bieten, andere Sichtweisen tolerieren, Ängste ernst nehmen usw.

Das beginnt damit, dass die Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte respektvoll miteinander umgehen. Diskussionen ohne Schimpfwörter führen und anstehende Erziehungsfragen nicht vor den Kindern klären, denn Eltern sollten Einigkeit ausstrahlen.


Außerhalb der vier Wände sollte
das Gleiche gelten

Ich habe in Augsburg erleben dürfen, wie mehrere ältere Personen sich an der Straßenbahnhaltestelle sofort in die Bahn rein gedrängelt haben, noch bevor kleine Knirpse mit ihren sperrigen Schultaschen aussteigen konnten. Und dann erwarten, dass man ihnen Platz macht oder anbietet!?

Wie rücksichtsvoll von diesen Personen. In solchen Momenten müssen wir anderen Erwachsenen auch mal Partei für die Kleinen ergreifen. Das ist wichtig und verschafft ihnen den Respekt, der ihnen zusteht, denn sie sind auch Menschen.

Ich habe gelernt, dass man erst aussteigen lässt, älteren Leuten beim Einsteigen hilft, gegebenenfalls einen Platz anbietet und Müttern mit Kinderwagen unterstützt.

Auch im Treppenhaus etc. rechts gehen, Türen auf halten und in den Mantel helfen, ist mir bekannt. Aber nicht nur Alte und Behinderte bedürfen unserer Hilfe, sondern auch unsere Kinder und Jugendlichen.

Sie sind unsere Schutzbefohlenen, sie haben keine Lobby in unserer Gesellschaft und sie sind „schwächer“ (Im Sinne von verletzbarer.), als die meisten Erwachsenen. Deshalb sollten wir unseren Beitrag leisten, dass die Kinder Respekt erlernen, aber auch von anderen Menschen bekommen.

Soziale Kompetenz, so nennt man das heute, wird in jedem Bereich unseres Lebens – von Kindergarten bis Arbeitsstelle – erwartet.
Aber wird sie auch vorgelebt???

Klar, machen wir alle Fehler, auch ich. Doch dann sollte man dazu stehen, sich entschuldigen und beim nächsten Mal mehr Mühe geben.

Fehler einzugestehen und versuchen sie zu korrigieren, verschafft viel mehr Respekt, als alles andere. Denn es ist ehrlicher und gibt Hoffnung, dass sich wirklich etwas verändert.


Verständnis geht Vielem voraus, aber Ehrlichkeit und Hoffnung sind die Folge von
respektvollem Umgang mit allen Menschen und
unserer Natur.
Du und ich, wir haben es in der Hand, wie unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder aussehen soll!

 

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